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Wohnbau Traundorferstraße

Städtebauliche Leitidee: Nachbarschaften, Vernetzung und Freiraum

PARKÄHNLICHE LANDSCHAFT

Ausgehend von der lockeren und heterogenen Bebauung, zwischen Solarcity Pichling, landwirtschaftlichen Bauten und Einfamilienhäusern, wird ein neues Wohnquartiere mit schlichten Baukörpern und einem hohen Anteil an Grün- und Freiflächen entwickelt.

Das übergeordnete Leitziel ist jedoch nicht nur guter Wohnbau, sondern auch das Ziel, sich in die vorhandene Umgebung „einzugliedern“. Umfeld, Belichtung, Orientierung, Ausblick sowie der vorhandene Naturraum sind wichtige Entwurfsparameter. „Der Naturraum des Mühlbaches schafft einen eindrucksvollen, grünen Rahmen für diese neue Wohnbebauung und fließt sozusagen durch dieses neue Wohnquartier!“

Die neue Wohnbebauung präsentiert sich als ein Ensemble aus mehreren Hauptbaukörpern, die jeweils über die zentralen Freibereiche zusammengefasst werden. Durch die Baukörperstellung entstehen zum einen großzügige Freiräume, zum anderen ein hofartiger Charakter, der bei Erhaltung von Belichtung, Orientierung sowie Blick- und Sichtbeziehungen eine vielseitige, qualitätsvolle Freiraumgestaltung mit Kommunikationszonen ermöglicht. Die überlegte Gestaltung und Durchwegung des Freiraums (Radweg) ermöglicht die Ausbildung von privaten bis halböffentlichen sowie gemeinschaftlichen Nutzungen.

Die frei am Grundstück zueinander situierten Baukörper nehmen Bezug auf ihre Nachbarschaften um einen möglichst großen Anteil an Freiflächen als einfache, aneigenbare Rasenflächen zu gewährleisten und um den angrenzenden Einfamilienhäusern den nötigen Raum zu geben.

„Das Freiflächenkonzept basiert auf dem Dialog von Naturraum, Belichtung, Blick- und Sichtbeziehungen, Orientierung sowie den Durchwegungen und schafft einen internen Freibereich der dem Quartier Identität und Ausgewogenheit zwischen privaten und halböffentlichen Flächen ermöglicht!“

Die einzelnen kompakten Wohneinheiten sind Teil einer gemeinsamen, flexiblen Struktur, und offen für individuelle Anpassungen. Die neutrale Typologie und die definierten Freiflächen auf der sich die Wohneinheiten erstrecken, erlauben Flexibilität für den Zwischenraum und für die Organisation des Wohnraums. Unterschiedliche Zugänge laden in die leicht erhöhten Innenhöfe ein, über die alle Gebäudekörper erschlossen werden. Der gegliederte und strukturierte Innenhof ermöglicht darüber hinaus eine lebendige Vielfalt für die verschiedensten Nutzungen und Funktionen.

Nach außen verhält sich das neue Quartier zurückhaltend, denn die Fassaden sind schlicht und einfach gehalten und folgen der inneren, funktionalen Gliederung der einzelnen Raumaufteilungen. Die Fassadenöffnungen an den Hoffassaden geben den Wohnungen einen hohen Alltagswert und schaffen in der äußeren Erscheinung einen Maßstab, der eine hohe Wiedererkennbarkeit herstellt. (Vereinzelt lassen unterschiedlich große Fensteröffnungen sowie die vorgelagerten Loggien und Balkonstrukturen eine dahinterliegende Raumfunktion erkennen). Ein differenziertes Angebot von Wohntypologien und Gemeinschaftsgärten ergänzt die hohe Wohn- und Lebensqualität des Projektes.