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185 Wohnbau Wien

Das Ziel für das städtebauliche Ensemble „Starhemberggasse 14“ ist das Schaffen einer baulichen Struktur, die eine Vielzahl verschiedener Wohnangebote zu einer Nachbarschaft zusammenfasst.

Straßenseitig wird eine schlichte Gebäudestruktur ausformuliert die einen klaren Stadtraum entlang der Starhemberggasse definiert und den Rahmen für die hofseitige Intimität bildet. Entsprechend dem Straßengefälle wird die Baukörperstruktur in der Höhe gestaffelt. Das Fassadenspiel und die stadtvillenartige Hofstruktur geben dem Projekt lokale Identität, beste Belichtungs- und Orientierungsmöglichkeit

Die Fassadensprache ist von reliefartig entworfenen Verflechtungen geprägt:

Durchgehendes Gestaltungs- und Qualitätsmerkmal ist die Formulierung von Terrassenlandschaften sowie die Ausbildung von straßenseitigen Loggien und Sitzerkern. Jeder Wohnung wird in einem Wechselspiel wahlweise eine Loggia und/oder Balkon vorgelagert, und teilweise mit Fenstern mit Blumentrögen ergänzt. Dadurch wirken alle Fassaden extrovertiert und „leicht!“

Hofseitig wird generell durch die starke Gliederung mit Balkonen, auskragenden Terrassen, Einschnitten und Gaupen ein Gefühl von innerer Vitalität des Essembles vermittelt.

Die Architektur stellt die sozialen Aspekte und die Komplexität des Zusammenlebens in den Vordergrund. Die kompakten Wohneinheiten nutzen optimal die Gesamtwohnungsfläche und ermöglichen insbesondere Familien mit Kindern leistbares Wohnen.

Eine grundsätzliche kompakte Gestaltung der Baukörper ermöglicht es, den Großteil der Wohnungen „durchzustecken“, was den Bewohnern die Möglichkeit bietet, selbst zu entscheiden, wie sehr sie an der Hausgemeinschaft teilnehmen möchten. Die Flexibilität der Wohnungsgrundrisse macht das Gebäude für eine Vielzahl von Zielgruppen interessant und erlaubt den Bewohnern durch verschiedene Lebensphasen hindurch im Haus heimisch zu sein. So kann sich dauerhaft eine abwechslungsreiche Nachbarschaft herausbilden.

PROJEKTKOOPERATION mit HuB Architektur

Ornamente der Moderne

Früher waren Fassaden geschmückt mit vielfältigsten Ornamenten. Dass sich die Menschen weiter danach sehnen, sieht man an der Beliebtheit von Altbauten. Die Neuinterpretation des historischen Sitzerkers ermöglicht Einsicht in die Straße, bringt viel Licht in die Wohnungen und setzt einen gestalterischen Akzent in der Fassadenrythmik. Diese vor die Fassade tretenden Fenster schaffen ein starkes Relief und kehren dabei die gewohnte Erscheinung, tief in der Laibung sitzender Fenser um.