217 Wohnbau Linz Tp3 Architekten A
217 Wohnbau Linz Tp3 Architekten 0012
217 Wohnbau Linz Tp3 Architekten C
217 Wohnbau Linz Tp3 Architekten 0010
217 Wohnbau Linz Tp3 Architekten 0011
217 Wohnbau Linz Tp3 Architekten B

217 Wohnbau Linz / Urfahr

Die historisch gewachsene Struktur dieses „Alten Fischerdörfels!“ war geprägt durch schmale, tiefe und daher giebelständige Häuser, zwischen denen kleine Gassen in Verbindung zwischen öffentlichem Stadtraum und privat genutzten Flächen standen; -

- daher wurde mit der Entscheidung, die Liegenschaft neu zu bebauen ein klares architektonisches Ziel, auch von Seiten der Grundstücksbesitzerin ausgesprochen: „Eine kleinteilige Baukörperstruktur mit innenliegenden Freiflächen!“ - Ein lebendiges Ensemble aus einzelnen Wohneinheiten jedoch mit mehr Licht und die vorhandene Gestik der mittleren Gangzone, des Durchschreitens, soll wieder aufgenommen werden.

Aus diesem ersten Gedanken entwickelte sich der nun vorliegende Bebauungsvorschlag: Eine geschlossene Bebauung in einzelne untereinander in Verbindung stehende Baukörper aufzulösen wodurch das bestehende Bild eines kleinteiligen, dörfliches Ensembles ermöglicht und erhalten wird, die dem Bewohner dieser kleinteiligen Bebauung ein hohes Maß an Individualität vermittelt. Der Entwurf knüpft an diese gewachsene und vorhandene Stadtstruktur an und entwickelt für heutige Bedürfnisse, klar definierte Wohneinheiten. Eine auf wesentliche Elemente reduzierte Architektursprache und ein in zwei Riegeln gegliedertes Gebäudeensemble zwischen diesem sich eine Gasse öffnet.

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Um die Zeilenstruktur als Basis für die Schaffung neuer Wohneinheiten wieder aufnehmen zu können, wird in der Mitte des Grundstückes ein zentraler Platz geschaffen. Die gegliederte Baukörperstellung zitiert die kleinteilige Struktur des alten Fischerdörfles, behält jedoch die geschlossenen Straßenansichten bei, und öffnet sich zur Mitte hin; - einem gemeinschaftlichen und geschützten Freibereich, durchströmt von einem Wegenetz und unterschiedlichen Bereichen von privat und öffentlich.

Die Einmaligkeit dieser Parzelle wird durch den Dialog zwischen den geschlossenen Straßenfronten mit seinen Straßenräumen und des Freibereiches, der über das angrenzende Grundstück in das Parzelleninnere fließt, geprägt. Dabei bleibt das wieder bebaute Grundstück als klar definierte und bekannte Figur ablesbar und verleiht dem Gesamtensemble eine ausgewogene Silhouette mit hohem Wiedererkennungswert