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Wohnbau Linz - Urfahr

Die historisch gewachsene Struktur dieses „Alten Fischerdörfels!“ war geprägt durch schmale, tiefe und giebelständige Häuser, zwischen denen kleine Gassen im Verbindung zwischen Straßenraum und privat genutzten Flächen standen; -

- und daher wurde mit der Entscheidung diese Liegenschaft neu zu bebauen, ein klares architektonisches Ziel, auch von Seiten der Grundstücksbesitzerin ausgesprochen: „Eine kleinteilige Baukörperstruktur mit innenliegenden Freiflächen - Ein lebendiges Ensemble aus einzelnen Wohneinheiten jedoch mit mehr Licht sowie eine mittlere Gangzone und der Möglichkeit des Durchschreitens!“

Aus diesem ersten Gedanken entwickelte sich die vorgeschlagene Bebauungsstruktur: Eine Bebauung mit einzelnen untereinander in Verbindung stehenden Baukörpern, um das Gefühl eines kleinteiligen, dörfliches Ensembles zu ermöglichen. Der Entwurf knüpft an die gewachsene und umgebende Stadtstruktur an und entwickelt für heutige Bedürfnisse, klar definierte Wohneinheiten, eine auf wesentliche Elemente reduzierte Architektursprache und ein in zwei Riegeln gegliedertes Gebäudeensemble, zwischen diesem sich eine Gasse öffnet.

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Um die Zeilenstruktur als Basis für die Schaffung neuer Wohneinheiten wieder aufnehmen zu können, wird in der Mitte des Grundstückes ein zentraler Platz geschaffen. Die gegliederte Baukörperstellung zitiert die kleinteilige Struktur des alten "Fischerdörfels", behält jedoch die geschlossenen Straßenansichten bei und öffnet sich zur Mitte hin; - einem gemeinschaftlichen und geschützten Freibereich, durchströmt von einem Wegenetz und unterschiedlichen Bereichen von privat und öffentlich.

Die Einmaligkeit dieser Parzelle wird durch das Zusammenspiel zwischen den geschlossenen Straßenfronten und des offenen Freibereiches, der in das Parzelleninnere fließt, geprägt. Dabei bleibt das bebaute Grundstück als klar definierte Figur ablesbar und verleiht dem Gesamtensemble eine ausgewogene Silhouette mit hohem Wiedererkennungswert.

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FASSADE - ein bewußtes und bescheidenes Vorgehen:
Die traditionellen Häuser des „Alten Fischerdörfels“ mit ihren Fensterrahmen, bilden die Ausgangslage für die Konzeption der Fassade, wobei die leicht versetzten Fensteranordnungen den Gebäuden eine indirekte Dynamik verleihen.

Eine kompakte Erscheinung als solitäres Bauvolumen mit einer verputzten Fassade, wobei das Thema der „Fensterfaschen“ wieder aufgegriffen wird. Vor allem für die Fassadenbereiche wird mit einer einfachen Verschiebung dieser Fensterrahmen, der aus dem Zimmerraster generierte Wiederholungseffekt der Fassadenstruktur, aufgelockert.

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