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Mit den Sanierungsarbeiten wurde in Absprache mit dem Bundesdenkmalamt auch ein Dachgeschossausbau ausgeführt der Raum für zwei zusätzliche Wohnungen mit Dachterrasse schafft.

Der Dachaufbau ist lediglich vom Tummelplatz ersichtlich, platzseitig ist er durch das bestehende Dach verdeckt. Die Wendeltreppen zu den Dachterrassen sind integrale Bestandteile der jeweiligen Wohnbereiche und verknüpfen Wohn- und Terrassennutzung. Zur Belichtung des Dachgeschosses wurden Dachflächenfenster in das Dach eingeschnitten, dieein interessantes Licht-Schattenspiel erzeugen.

In einer ersten Bauetappe wurde im Erdgeschoss das Café „Friedlieb und Töchter“ in den Räumlichkeiten der ehemaligen Bäckerei „Goldmann“ eingebaut. Hier kam eine alte Holzdecke zum Vorschein, die originalgetreu saniert wurde.

Im zweiten Bauabschnitt wurden sechs Wohnungen (je zwei pro Geschoss) eingebaut. Der ehemalige Dachboden wurde ausgebaut, das Grabendach abgetragen und mit einer Laterne neu aufgebaut. So war es möglich mehr Licht in das Gebäude zu bringen und zwei Terrassen für die Penthäuser mit herrlichem Blick auf das Linzer Schloss zu schaffen. Darüber hinaus wurde im Stiegenhaus ein Lichtschacht bis ins erste Obergeschoss hinunter geführt und in diesen ein Foucaultsches Pendel (Kunst am Bau) gehängt.

In Zusammenarbeit mit DI. Kurt Hauenschild

Kultur der Reparatur

Nach vielen Jahrzenten passt bei einem Gebäude so manches nicht mehr. Aber nicht nur die Materialien altern, auch die Anforderungen ändern sich. Sanieren bedeutet ein Haus zu erweitern, ohne dabei von vorne beginnen zu müssen. Daher sagen wir: "Sanieren ist wie eine zweite Chance!"