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Alles an einem Ort - Kindergarten und Wohnen

Das Schulzentrum der Kreuzschwestern in Linz umfasst zahlreiche Schul- und Bildungseinrichtungen. Ungefähr 1.500 Kinder und Jugendliche werden am Gelände der Kreuzschwestern betreut. Der bestehende Hort an der Stockhofstraße wird durch einen Zubau in Holzbauweise erweitert.

PROJEKTKOOPERATION: arge.ateliers - Tp3 Architekten.gebetsroither

Der nördliche Quartiersabschluss an der Kroatengasse entwickelt den bestehenden Kindergarten und den Wohnbau zu einem gemeinsamen Ensemble weiter. Der Kindergarten bleibt im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss des Bestandsgebäudes erhalten. In den beiden darüberliegenden Geschossen entstehen durch den behutsamen Umbau des Dachbereichs 16 Wohnungen. Die Dachneigung wird dabei nur geringfügig angepasst und führt die bestehende Gebäudestruktur selbstverständlich weiter.

Ein kompakter Neubau ergänzt den Bestand um weitere 12 Wohnungen. Gemeinsam bilden Alt- und Neubau eine klar ablesbare städtebauliche Figur, deren Maßstäblichkeit sich selbstverständlich in das Quartier einfügt. Die Dachlandschaft wird mit gleicher Neigung fortgeführt und verbindet beide Baukörper zu einem harmonischen Gesamtvolumen.

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Zwischen Bestand und Neubau vermittelt ein schmal ausgebildetes Gelenk, das die vertikale Erschließung aufnimmt und den Übergang zwischen beiden Baukörpern räumlich ablesbar macht. Ein Rücksprung im Erdgeschoss formuliert den Eingangsbereich, während die Obergeschosse durch eingeschnittene Loggien gegliedert werden. Eine Schleppgaube an der Hoffassade verstärkt die Fuge zwischen Alt und Neu und unterstreicht die Eigenständigkeit beider Baukörper.

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Die Eingangsebene des Kindergartens wird auf das Niveau des öffentlichen Gehsteigs angehoben und ermöglicht einen barrierefreien Zugang. Seitlich des Neubaus erschließt eine Rampe die Garage mit sechs Stellplätzen für den Kindergarten. Weitere zwölf Stellplätze werden unter einer begrünten Überdeckung angeordnet. Die darüber entstehende Freifläche erweitert den gemeinschaftlichen Grünraum des Quartiers und wird durch private Eigengärten im Erdgeschoss ergänzt.