332 Wohnbau Wsg Tp3 Architekten 04
332 Wohnbau Wsg Tp3 Architekten 02
332 Wohnbau Wsg Tp3 Architekten 03

GEWONNEN! Wohnbau in Feldkirchen/Lacken

„Zwei Eichen!“ – eine parkähnliche Landschaft, eingebettet inmitten von grün.

Unser zentrales Anliegen und damit entwurfsbestimmendes Kriterium ist die Schaffung eines attraktiven Wohn- und Lebensraumes. Dafür werden die einzelnen Baukörper locker verstreut und im Inneren des Areals so platziert, dass sie sich zum bestehenden Naturraum hin öffnen. Diese kleinteilige und abwechslungsreich gestaltete Bebauungsstruktur schafft angemessene Proportionen und bietet mit ihrer großzügigen Durchgrünung einen offenen Quartierscharakter mit hoher Identifikationsmöglichkeit.

Ein klar strukturiertes Freiraumkonzept sorgt für Orientierung zwischen den unterschiedlichen Baukörpern und definiert ein Wechselspiel zwischen allgemein nutzbaren Freiflächen und privaten, uneinsichtigen Gärten der Erdgeschoßzonen.

Kern dieses Projektes ist ein lebendiger und fließender Freibereich, der das neue Quartier in den vorhandenen Grünraum einbettet.
Im Inneren wird auf hohe Wohn- und Lebensqualität sowie eine klare Strukturierung geachtet. Hochwertige und flexible Räume können mehrere Funktionen aufnehmen und ermöglichen vielfältige Wohnformen. Diese Flexibilität ermöglicht eine Reaktion auf noch unbekannte Anforderungen und sichert somit die nachhaltige Nutzbarkeit.

332 Wohnbau Wsg Tp3 Architekten 01 B


STÄDTEBAU: 8 Baukörper werden so zueinander angeordnet, dass neben der städtebaulichen Anordnung hauptsächlich auf die Belichtung und Orientierung der einzelnen Wohnungen Rücksicht genommen wird. Die Baumassen fügen sich in das Gelände ein und unterstreichen damit den für uns wichtigen Bezug zu diesem bestehenden Naturraum. Eigengärten, Balkonstrukturen und die großzügigen Terrassen lassen den Grünraum IN die Wohnungen fließen.

Die einzelnen kompakten Wohneinheiten sind Teil einer gemeinsamen, flexiblen Struktur, und offen für individuelle Anpassungen. Die neutrale Bautypologie und die definierten Freiflächen auf der sich die Wohneinheiten erstrecken, erlauben Flexibilität für den Zwischenraum und für die Organisation des Wohnraums.

Nach außen verhält sich das neue Quartier zurückhaltend, denn die Fassaden sind schlicht und einfach gehalten und folgen der inneren, funktionalen Gliederung der einzelnen Raumaufteilungen. Die Fassadenöffnungen geben den Wohnungen einen hohen Alltagswert und schaffen in der äußeren Erscheinung einen Maßstab, der eine hohe Wiedererkennbarkeit herstellt. (Vereinzelt lassen unterschiedlich große Fensteröffnungen sowie die vorgelagerten Loggien und Balkonstrukturen eine dahinterliegende Raumfunktion erkennen). Ein differenziertes Angebot von Wohntypologien und Gemeinschaftsgärten ergänzt die hohe Wohn- und Lebensqualität des Projektes.

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ATMOSPHÄRE: Die vorgeschlagene Baukörperanordnung erzeugt ein lebenswertes Wohnquartier, dass gegenseitige Einblicke und Beeinträchtigungen auf ein Minimum reduziert und zugleich die Belichtung sowohl der Wohnungen als auch der Freibereiche, maximiert. Die vorgeschlagene Wohnbebauung bietet einen geschützten Rahmen mit einer familiären Atmosphäre, die es allen Bewohnern ermöglicht, selbständig oder gemeinschaftlich zu leben.

NACHHALTIG SOZIAL: Neben einer sehr guten Energieeffizienz entsteht durch die Reduktion der Konstruktion und Installation eine langfristige Flexibilität. Die Wohngrundrisse wurden sparsam konfiguriert und auf Flure als reine Erschließungsflächen soweit wie möglich verzichtet. Diese flächenoptimierte Gestaltung bietet somit anpassbaren, kostengünstigen Wohnraum.

Die einzelnen Zonen der Wohneinheiten lagern sich in konzentrierten Schichten um die Erschließungskerne im Gebäudeinneren. Dadurch ist größtmögliche Effektivität in der Leitungsführung gegeben, bei gleichzeitiger Flexibilität in der Einteilung der Wohneinheiten. Tragende Außenwände und Scheiben im Mittelbereich um den Aufzug, lassen eine Änderung von Wohnungstypen offen und mit einfachen Mitteln machbar.

FREIRAUM: Die Anordnung der Bebauung ermöglicht den Naturraumbezug für alle Wohnungen und lässt gleichzeitig den Landschaftsraum durch das Wohnquartier hindurchfließen. Das Bepflanzungskonzept zoniert die Wohnanlage in private und öffentliche Bereiche, sowie in Spielflächen, Begegnungszonen und Ruhezonen.