Wo einst im 17. Jahrhundert die Cölestinerinnen im Kloster für das Gute beteten und danach mehr als 200 Jahre lang in der Strafanstalt die schweren Jungs das Böse bereuten öffnen sich neue HORIZONTE. Ein offenes Forum für Wissenschaft & Technologie, für Wirtschaft, Kreativszene und Zivilgesellschaft – ein Inkubator für Start-ups und für Pioniere. Mit einem Wort, ein Ort für alle Menschen, die sich den HORIZONT weit setzen.
Tp3 Architekten wurden von der Stadt Steyr beauftragt über das ehemalige Kloster eine Konzeptstudie zu erarbeiten. - Eine sozialräumliche Analyse der Bestandssituation und Erstellung von Nutzungsszenarien unter Berücksichtigung der Standortfaktoren und Liegenschaftspotentiale im Einklang mit Denkmalschutz, Brandschutz, Statik, Bauphysik und Bauforschung.
AUFBRUCH statt AUSBRUCH! - Eine Expedition in das Mögliche...
... und so tragen Tp3 Architekten und Chris Müller auf dem Weg zum Gefängnis keine Pläne für neue Mauern, sondern Entwürfe für ihren Fall - und so werden sie Tür und Tor im Hier und Jetzt aufbrechen, um die Welt ins Gefängnis zu bringen und das Gefängnis in die Freiheit zu entlassen.
Die einst kleinste Strafanstalt Österreichs, die Außenstelle in Steyr bekommt ein neues Kapitel verpasst: Einst saßen Verbrecher im Gebäude, bald könnten dort kreative Köpfe an coolen Ideen tüfteln.
Die Geschichte des Gebäudes ist alles andere als langweilig: 1646 wurde dort ein Kloster errichtet. Etwa 80 Jahre später fiel es einem Brand zum Opfer, der Neubau wurde danach von einem anderen Orden weitergeführt. Später dienten die Gemäuer der Stadt Steyr erst als Theater, dann als Gefängnis.
Tp3 Architekten und Chris Müller (cmb.industries) wecken nun diese schwierige Immobilie in Top-Lage aus dem Dornröschenschlaf, sie schaffen einen Ort der Begegnung, des Nachdenkens und der Entwicklung von Zukunftsprojekten - Ein Innovationscampus mit „internationaler Strahlkraft“ wird die besten Köpfe nach Steyr locken – und so taucht am Horizont eine neue Hoffnung auf!
Ein Innovationshub in Verbindung mit dem ehemaligen Theater als Workshop und Vortragsbereich. Das ehemalige Gefängnis wird neu programmiert und der Fantasie, der Technik und der Wissenschaft Raum und Platz gegeben. Die ehemalig geschlossene Gebäudestruktur des Klosterbereiches wir in Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt geöffnet und für temporäres Wohnen für Studierende und Mitarbeitende sowie kleinere Gastronomiebetriebe neu strukturiert.
Hier wird ein Ort geschaffen, an dem Arbeiten, Lernen und Leben zusammenfinden, der junge Unternehmen anzieht, Raum für Kreativität bietet und gleichzeitig zur nachhaltigen Stadtentwicklung beiträgt.
Markus Vogl, Bürgermeister der Stadt Steyr:
„Unsere Stadt ist seit Jahrhunderten von Industrie, Innovation und dem Mut zur Erneuerung geprägt, dabei ist die Reaktivierung von Brownfields in Zeiten des Klimawandels und der Flächenknappheit von großem Wert.“ - Der Planungsauftrag umfasst die Erarbeitung eines Lagebildes, einer Vision und einer Neupositionierung des Projektes sowie die inhaltliche Ausrichtung.